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Bettina Prange

  • anettelippert
  • 1. Okt.
  • 2 Min. Lesezeit

Leading Mother of the Week #73

3 FRAGEN AN FRAUEN, DIE KINDER UND KARRIERE VEREINEN

 

CTO Publicis Groupe DACH / Member of the Groupe Executive Board DACH

 

a) Ich bin Führungskraft in einem in einem globalen, französischen Netzwerk

b) Ich habe 1 Kind, einen Hund und einen wunderbaren Mann, der mich sehr unterstützt

c) Mein Kind geht in die Grundschule

d) Ich arbeite Vollzeit

 

1) Was macht für mich eine gute Führungskraft aus?

Für mich beginnt Führung mit Vertrauen.

Als Führungskraft schaffe ich einen Rahmen, in dem mein Team sich sicher fühlt, Verantwortung zu übernehmen – auch wenn dabei Fehler passieren. Fehler sind für mich kein Makel, sondern ein notwendiger Teil des Lernprozesses. Ich ermutige dazu, mutig zu handeln, aus Erfahrungen zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Denn echtes Leadership zeigt sich nicht in Kontrolle, sondern in der Fähigkeit, Potenziale zu entfalten und Entwicklung zu ermöglichen.

 

2) Welche Top 3 Führungseigenschaften habe ich durch Kindererziehung/Familienmanagement gelernt bzw. optimiert?

Ich zitiere mein Team: „Du bist entspannter geworden, seitdem du Mutter bist.“

Als ehemalige Unternehmensberaterin ohne Kinder konnte es mir nie schnell genug gehen. Heute weiß ich: Timing ist oft fremdbestimmt – besonders, wenn man mit kleinen Menschen lebt. Das zu akzeptieren und trotzdem darauf zu vertrauen, dass alles gut wird, hat mich als Frau, Führungskraft und Mutter wachsen lassen.


Meine Top 3 Learnings:

· Gelassenheit in komplexen Situationen – nicht alles lässt sich kontrollieren, aber vieles lässt sich gestalten

· Empathie und Perspektivwechsel – Kinder lehren einen, wirklich zuzuhören und sich in andere hineinzuversetzen.

·  Flexibilität und Priorisierung – Familienmanagement ist tägliches Change Management. Ich habe gelernt, schneller zu entscheiden, was jetzt wirklich zählt.

 

3) Worauf bin ich stolz?

Ich bin stolz auf unsere Tochter.Sie wurde mit Dysmelie geboren – einer Fehlbildung der Hand – und zeigt uns jeden Tag, dass Grenzen oft nur in unseren Köpfen existieren. Olivia lebt mit Selbstverständlichkeit, Mut und Lebensfreude, die inspirieren.

Gleichzeitig lernen wir durch sie, wie weit der Weg zu echter Inklusion und Akzeptanz in Deutschland noch ist. Das macht mich oft traurig und nachdenklich – aber auch entschlossen, mich für mehr Sichtbarkeit und Bewusstsein einzusetzen.


ree

 
 
 

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