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  • anettelippert

Anne Theiss-Berlinger

Aktualisiert: 15. Mai

Leading Mother of the Week #7:

3 FRAGEN AN FRAUEN, DIE KINDER UND KARRIERE VEREINEN

 

 

·        Ich bin selbstständig

·        Ich habe zwei Kinder, eines davon mit einer kognitiven Behinderung

·        Meine Kinder gehen in die Kita und in die Förderschule

·        Ich arbeite Fast-Vollzeit

 

1) Welche Erfahrung mit deinen Kindern hat Dich im Job inspiriert oder weitergebracht? 

Wenn man ein Kind hat, das nicht der Norm entspricht, lernt man in unserem Land sehr schnell Resilienz, Flexibilität und sich durchzusetzen. Immer wieder stößt man an Mauern, immer wieder muss man die Rechte seines Kindes erkämpfen. Mich bringt kaum mehr etwas aus der Ruhe und ich glaube, dass alles machbar ist und Aufgeben nie eine Option. Auch deswegen habe ich eine Fast-Vollzeit-Stelle angenommen, als mein Sohn vier Monate alt war und kurz darauf noch ein Buchvertrag unterschrieben.

 

2) Was macht mich glücklich?

 Echte Gleichberechtigung und wenn ich auch von älteren Generationen, die selbst traditionelle Modelle gelebt haben, Solidarität spüre und Unterstützung für neue Mütterrollen. Weil sie verstehen, dass berufstätige Mütter gebraucht werden und sie für ihren Einsatz Unterstützung und gute Bedingungen verdienen.

 

3) Worauf bin ich stolz? 

 Dass ich berufstätig geblieben bin, obwohl die meisten „Verständnis“ zeigten angesichts eines Kindes mit Behinderung, wenn ich nun vollständig zu Hause bliebe. Aber mir wurden Chancen von meinem Arbeitgeber geboten und ich habe sie immer angenommen. Damit sorge ich bei der ein oder anderen (ja, leider meist noch Frauen) für Irritationen, aber es ist mein Weg und es ist der exakt richtige für mich und meine Kinder - denn die haben zuhause eine zufriedene Mutter.



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