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  • anettelippert

Regine Gatzka

Aktualisiert: 15. Mai

Leading Mother of the Week #10:

3 FRAGEN AN FRAUEN, DIE KINDER UND KARRIERE VEREINEN

 

Enterprise Sales Manager Media, Entertainment & Software bei Google Cloud Germany

 

a.  Ich bin Führungskraft in einem Großen Unternehmen 

b. Ich habe 2-3 Kinder 

c.  Meine Kinder gehen in die Grundschule / Höhere Schule bzw. Ausbildung 

d. Ich arbeite Vollzeit 

 

1.Welche Top 3 Führungseigenschaften habe ich durch Kindererziehung/Familienmanagement gelernt bzw. optimiert? 

Mir fallen spontan Flexibilität, Geduld und Organisationsfähigkeit ein.

Flexibilität - es gibt immer einen Plan B: In den 14 Jahren als Mutter gab es so viele Momente, in denen gemachte Pläne kurzfristig über den Haufen geworfen wurden. Die krassesten waren sicherlich der Krankenhausaufenthalt meines Sohnes in der Grundschulzeit (Handgelenksbruch), das plötzliche Homeschooling von zwei Kindern oder wenn das Au-pair nach drei Wochen gleich wieder verschwindet… 

Geduld kommt von ganz allein - Wenn man dringend zur Arbeit muss und das Kind unbedingt an dem Morgen allein die Schuhe zubinden möchte oder noch schlimmer, wenn man in die Notfallsprechstunde vom Kinderarzt mit einem fiebrigen Kind muss (während die Pings im Minutentakt aufs Firmenhandy kommen)

Und ja, Organisation ist alles - ein Tetris aus Schwimmkursen, Wettbewerben, Kindergeburtstagen, Geschenkekauf, Elternabenden, Sommerfestplanung, Leichtathletik, Tanzen, Spielverabredungen, Fahrgemeinschaften usw..


2.Mein Bullshit-Bingo Satz zu Leading Mothers: 

Da gibt es viel zu viele… Wenn ich mich auf mein persönliches Best-of in den letzten 10 Jahren beschränken soll: 1.) Meine Frau muss ja nicht arbeiten, ich verdiene genug. 2.) Ich bin ja nicht so eine Karrierefrau. 3.) Sorry, Regine, but girls can’t do a sales job.


3.Was macht mich glücklich?

Vor ein paar Jahren sprachen meine Kinder darüber, was sie mal arbeiten wollen würden. Meine damals etwa 4jährige Tochter meinte, sie wolle auch eine liebe, tolle Mama werden. Mein Sohn war damals etwa 9 Jahre alt und antwortete, dass sei doch kein Beruf, Mama sei man doch einfach.

Für ihn war es völlig selbstverständlich, dass ich durchaus viel, aber auch sehr gern in meinem Beruf arbeite. Ich hoffe sehr für meine beiden Kinder, dass auch sie später ebenfalls den richtigen Partner für ihr perfektes Lebensmodell finden werden - und wir alle dann dieses Glück gemeinsam teilen können.



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