Anika Schmidt
- anettelippert
- 9. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Leading Mother of the Week #65
3 FRAGEN AN FRAUEN, DIE KINDER UND KARRIERE VEREINEN
Co-Founder @ FreeMOM
a) Ich bin Führungskraft in einem Start-up
b) Ich habe 2-3 Kinder
c) Meine Kinder gehen in die Kita / Grundschule
d) Ich arbeite selbstständig. Von daher arbeite ich so viel, wie es sich gerade richtig anfühlt. Das ist ein weites Feld ;).
1) Mein Bullshit-Bingo Satz zu Leading Mothers:
Da gibt’s einige – aber zwei sind mir besonders hängen geblieben. Einmal sagte ein potenzieller Kunde im Gespräch über FreeMOM ganz wohlwollend gemeint: „Sehr interessante Idee – aber wir haben schon genug Mütter bei uns.“Und mein persönlicher Favorit, selbst erlebt nach der Geburt meines Kindes: „Du hast ja jetzt andere Prioritäten.“Beide Sätze zeigen: Es ist oft gar nicht böse gemeint und trotzdem steckt darin eine Haltung, die Mütter im Job systematisch klein macht.
2) Wenn ich das nur früher gewusst hätte:
Wie krass Eltern eigentlich sind. Was sie morgens vor dem ersten Meeting schon alles schweißgebadet gemanagt haben: Brotdosen, Diskussionen über das falsche T-Shirt und den Brotbelag, Kita-Drama, und dann zack professionell im Call. Als ich frisch in HR gestartet war, hab ich mich manchmal gewundert, warum manche so „gestresst“ wirkten – heute weiß ich: Das war einfach ihr zweiter Arbeitstag vor 9 Uhr.
3) Was muss sich strukturell ändern?
Vereinbarkeit wird zu oft noch als „Mutti-Thema“ abgetan, aber es ist eine zentrale Zukunftsfrage für moderne Arbeitswelten. Es braucht in der Praxis endlich mehr Mut zu innovativen Arbeitsmodellen, die nicht davon ausgehen, dass „Teilzeit“ = halbe Kompetenz ist.





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